Schule und Gentechnik: Didaktisches Material zu Agro-Gentechnik

Gentechnik ist ein umstrittenes Thema. Die Materialien von Schule und Gentechnik behandeln den Einsatz von genveränderten Pflanzen kritisch und wollen zu einer reflektierten Auseinandersetzung anregen.


Das Internetportal Schule und Gentechnik richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer sowie an Schülerinnen und Schüler aller Schularten der Sekundarstufe. Lehrkräfte finden auf der Seite didaktisches Material, Projektideen, Arbeitsblätter zum Thema Gentechnik in der Landwirtschaft (Agro-Gentechnik) – aus kritischer Perspektive, von Lehrkräften mitentwickelt. Probieren Sie mit Ihrer Klasse doch einmal das Rollenspiel zu einer Gentechnik-Bürgerkonferenz. Oder lassen Sie die SchülerInnen selbst eine Schulbuchseite zum Thema Gentechnik-Baumwolle entwerfen.

Gentechnik ist eine Risikotechnologie. Ihre Anwendung in der Landwirtschaft und bei der Erzeugung von Lebensmitteln wird in unserer Gesellschaft seit Jahren kontrovers diskutiert. Zurecht steht daher die Auseinandersetzung mit der Agro-Gentechnik auf den Lehrplänen unserer Schulen. Tatsache ist: Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher in Europa will keine gentechnisch veränderten Lebensmittel auf dem Teller, auch viele Landwirte lehnen Gentechnik auf dem Acker und im Stall ab. Für diese Skepsis in der Gesellschaft gibt es gute Gründe. An entsprechend aufbereiteten Informationsmaterialien für Schulen mangelt es nicht. Sie stammen meist von der Industrie, deren Interessensverbänden oder von industrienahen Wissenschaftlern. Dieser oftmals einseitigen Darstellung der „Chancen“ der Agro-Gentechnik (und den angeblich vernachlässigbaren Risiken) will der Informationsdienst Gentechnik mit dem Internetportal Schule und Gentechnik entgegentreten.

Das Internetportal Schule und Gentechnik ist ein Projekt der Zukunftsstiftung Landwirtschaft und ihres Informationsdienstes Gentechnik. Dieser ist seinerseits ein Gemeinschaftswerk von Verbänden und Organisationen der Landwirtschaft, des Umweltschutzes und der Verbraucherinnen und Verbraucher, die sich aktiv für eine gentechnikfreie Landwirtschaft und Ernährung und für den Schutz der Natur engagieren.

Das Projekt wird unterstützt von der Stiftung GEKKO und der Gregor Louisoder Umweltstiftung (beide seit 2010), der Gen-ethischen Stiftung sowie der Altner-Combecher-Stiftung (beide seit 2014).