„Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“

Im „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ erleben Lernende das eigene Umfeld als Teil von Geschichte und stellen Fragen an die Vergangenheit.


Vom 1. September 2020 bis 28. Februar 2021 gehen Schülerinnen und Schüler unter dem Motto „Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft“ auf historische Spurensuche und erforschen die gesellschaftliche Rolle des Sports. In der 27. Wettbewerbsrunde des „Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten“ geht es darum, die politische Dimension von Sport und damit zusammenhängende Fragen – etwa nach Teilhabe, Ausgrenzung und gesellschaftlichem Engagement – zu reflektieren.

Inhalte und Zielgruppe

Der Wettbewerb richtet sich an Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 21 Jahren. Möglich sind Einzel-, Gruppen- und Klassenbeiträge. Das Thema ihres Forschungsprojekts dürfen die Schülerinnen und Schüler dabei selbst wählen – es muss jedoch einen lokalen Bezug zum Wohn- oder Schulort oder einen biografischen Bezug zur eigenen Familie aufweisen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigen sich so mit ihrer eigenen Sozial- und Alltagsgeschichte und setzen sich mit den geschichtlichen Prozessen und Gegebenheiten vor Ort auseinander. Eingereicht werden können schriftliche Arbeiten, aber auch Filme, Audiobeiträge, Präsentationen oder Webseiten.

Unterstützende Materialien

Zahlreiche Materialien für Schülerinnen und Schüler sowie für Lehrkräfte helfen dabei, die Inhalte des „Geschichtswettbewerbs“ erfolgreich in den Unterricht zu integrieren, historische Forschungsfragen zu entwickeln und diesen nachzugehen:

  • In einem Erklärvideo werden die Inhalte und Arbeitsschritte des Wettbewerbs anschaulich erklärt.
  • Das Wettbewerbsmagazin spurensuchen gibt Anregungen zum Thema, enthält methodische Hilfestellungen und liefert weitere Serviceangebote rund um die Projektarbeit.
  • Eine Anleitung zur historischen Projektarbeit mit Arbeitshilfen, unterstützenden Aufgaben und Checklisten hilft den Lernenden bei ihren Recherchen vor Ort und unterstützt sie bei der Anfertigung ihrer Wettbewerbsbeiträge. Im Teilnehmerbereich finden Schülerinnen und Schüler darüber hinaus zahlreiche weitere Tipps sowie konkrete Themenbeispiele.
  • In allen Bundesländern veranstaltet der „Geschichtswettbewerb“ in Kooperation mit regionalen Partnern Fortbildungen zum neuen Wettbewerbsthema, in denen Recherchemöglichkeiten und Themenbeispiele vorgestellt werden. Die Workshops sind kostenfrei und werden in der Regel als Fortbildung anerkannt. Über die genauen Termine können Sie sich im internen Tutorenbereich informieren.

Der Wettbewerb aktiviert Schülerinnen und Schüler, indem sie eigene Fragen an die Vergangenheit stellen und das eigene Umfeld als Teil von Geschichte erleben können. Durch die Projektarbeit werden außerdem wichtige Kompetenzen gefördert – etwa die Arbeit im Team, das Steuern von Projekten und das Präsentieren.

Die Wettbewerbsbeiträge müssen bis zum 28. Februar 2021 in digitaler Form in die Einreichdatenbank eingestellt werden. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Körber-Stiftung stellt sich aktuellen Herausforderungen in den Handlungsfeldern „Innovation“, „Internationale Verständigung“ und „Lebendige Bürgergesellschaft“. Die drei Themen „Neues Leben im Exil“, „Technik braucht Gesellschaft“ und „Europa zusammenhalten“ stehen derzeit im Fokus ihrer Arbeit.

Der „Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten“ ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Er will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Seit 1973 richtet die Körber-Stiftung den Wettbewerb aus.